Folgende Einrichtungen - allesamt in Wohnquartieren situiert - sind problembehaftet: S-Rot, Pliensäcker und Feuerbach, Dieterlestraße Beschwerden wegen Lärmbelästigung Bad Cannstatt - Bolzplatz Normannstraße - massive Beschwerden wegen Lärmbelästigung und Staubentwicklung. Klage auf Schließung des Platzes anhängig Bad Cannstatt, Bolzplätze Rosmarinweg - der Aufenthalt und das Verhalten von Jugendlichen stört im Allgemeinen Untertürkheim, Bolzplätze Wallmerstraße - Klagen über den Lärm der Nutzer Neugereut, Benzenäckerstraße - Beschwerden der Nutzer über Tennenplatz Bad Cannstatt, Rostockerstraße - Probleme mit Staub und Lärm Plieningen, Im Chausseefeld - Beschwerden wegen Staubbildung Bei anderen Plätzen konnte erfolgreich Abhilfe geschaffen werden: S-Mitte, Brennerstraße - Schließdienst wurde eingerichtet und ein zusätzliches Tor eingebaut S-West, Elisabethenanlage - Schließdienst durch einen Paten organisiert S- Ost, Heinrich-Baumann-Straße - nach Beschwerden wegen Lärms wurde eine polizeiliche Regelung über eine beschränkte Öffnungszeit erlassen S- Rot, Fleiner Straße - Öffnungszeiten wurden reduziert, ein Schließdienst wurde eingerichtet, die Nutzungsdauer wurde begrenzt Hedelfingen, Bolzplatz Obere Heckenstraße - staubiger Platz asphaltiert und die Ballfangwand erhöht Bad Cannstatt, Bolzplatz Gnesenerstraße - Platz wurde 2009 saniert Vaihingen, Unterer Grund - Ballfangzaun wurde erhöht und mit einem Fangnetz ausgestattet Sillenbuch, Rudolf-Brenner-Straße - Ballfangwand wurde durch schalldämmende Maßnahmen verbessert Degerloch, Lohengrinstraße - Schilder mit Nutzungsbegrenzung bis 16 Jahre zeigten Wirkung 2. Durch Einschränkung der Nutzungszeiten oder durch eine Schließregelung können Beschwerden von Bürgern begegnet werden. Wenn diese Maßnahme nicht von Ehrenamtlichen betreut wird, fallen jährlich Kosten von 2.000 € bis 3.000 € an.
Für eine Ausstattung eines Bolzplatzes mit geräuscharmen Ballfanggittern fallen rund 25.000 € an. Die meisten Ballspielanlagen sind schon mit den schwingungsgedämpften und kunststoffummantelten Stahlgittermatten ausgestattet. Ein Sanierungsbedarf wird noch bei etwa 40 Bolzplätzen gesehen. Eine Quelle der Beschwerden rührt von der Staubentwicklung der Tennenbeläge her. Diese in den früheren Jahren verwendete Sanddecke ist wegen der Verletzungsgefahr durch die raue Körnung auch für die Nutzer ein nicht mehr akzeptierter Spielbelag. Ein Umbau in einen Kunstrasen oder in einen Rasenplatz wird bei der Größe eines Kleinspielfeldes auf 120.000 € veranschlagt. Es besteht hier ein Bedarf bei rund 25 Bolzplätzen. Fritz Kuhn zum Seitenanfang