Protokoll: Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderats der Landeshauptstadt StuttgartNiederschrift Nr.
TOP:
151
20
VerhandlungDrucksache:
238/2018
GZ:
T
Sitzungstermin: 17.04.2018
Sitzungsart: öffentlich
Vorsitz: BM Thürnau
Berichterstattung:-
Protokollführung: Frau Westhaus-Gloël fr
Betreff: Erweiterungsbau in Modulbauweise, Körschtalschule in Stuttgart-Plieningen, Paracelsusstraße 44
- Generalplanerbeauftragung

Beratungsunterlage ist die Vorlage des Technischen Referats vom 20.03.2018, GRDrs 238/2018, mit folgendem

Beschlussantrag:

1. Der Vergabe der erforderlichen Planungsleistungen nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) an
2. Das Hochbauamt wird ermächtigt, mit dem Planungsbüro einen Stufenvertrag (Nr. 12428) in der üblichen Form abzuschließen.


Die Beratungsunterlage ist dem Originalprotokoll sowie dem Protokollexemplar für die Hauptaktei beigefügt.


StRin Munk (90/GRÜNE) zeigt sich überrascht, dass es bis zur Fertigstellung des Modulbaus im Jahr 2021 keine Interimslösung für die Körschtalschule geben soll. Sie regt an, wenigstens zwei Klassencontainer aufzustellen, damit keine Schüler abgewiesen werden müssen.

StR Dr. Schertlen (STd) erscheinen die Aufwendungen für die Gebäudeautomatisation sowohl bei dem Modulbau für die Körschtalschule, als auch bei dem Erweiterungsbau für die Elise-von König-Schule (TOP 21, Niederschrift Nr. 152) relativ gering angesichts der Gesamtkosten. Er spricht sich dafür aus, mehr in die Gebäudeautomatisation zu investieren und erinnert daran, dass einmal eine Rundfahrt zu entsprechenden Vorhaben ins Auge gefasst worden sei.

Herr Holzer (HochbauA) berichtet, ursprünglich sei ein Interim im Norden des Grundstücks der Körschtalschule vorgesehen gewesen, um im Süden das Baufeld für die dauerhafte Lösung frei zu halten. Durch die zügige Entwicklung des Bebauungsplans habe es die Möglichkeit gegeben, auf ein Interim zu verzichten, das Spielfeld zu erhalten, und stattdessen im südlichen Bereich des Grundstücks den Modulbau auf Dauer zu errichten. Damit sei keine Restfläche mehr für ein Interim vorhanden.

Zum Thema Gebäudeautomatisation - das gelte auch ein Stückweit für die Elise-von König-Schule - sei zu sagen, dass die Modulbauten sehr effizient organisierte Gebäude seien. Es handle sich um Schulbauten ohne riesige technische Ausstattungen. Man habe das übliche Maß an Gebäudeautomatisation vorgesehen, auch um die energetischen Vorgaben einhalten zu können. Das halte die Verwaltung für die angemessene Methode, mit solchen Gebäuden umzugehen, ohne sie technisch "hochzuzüchten". Der Standard der Gebäudeautomatisation hänge auch immer mit Fragen des Betriebs und des Unterhalts zusammen.


BM Thürnau stellt fest:

Der Ausschuss für Umwelt und Technik beschließt einstimmig wie beantragt.

zum Seitenanfang