Antrag
vom
05/15/2024
Nr.
157/2024
Antrag
Stadträtinnen / Stadträte - Fraktionen
Bündnis 90/DIE GRÜNEN-Gemeinderatsfraktion
Betreff
PRIDE 2024 - Finanzielle Notlage anerkennen und Zukunft IG CSD Stuttgart sichern
Aufgrund des Public Viewing auf dem Schlossplatz während der Fußball-Europameisterschaft müssen Veranstaltungen, die fester Bestandteil des Veranstaltungssommers in Stuttgart sind, ihren üblichen Termin verschieben. So auch die Jazzopen Stuttgart im Ehrenhof des Neuen Schlosses, die sich dadurch nun allerdings mit der diesjährigen Stuttgart PRIDE überschneiden werden. In der Folge muss die IG CSD mit ihrer Hocketse und Open-Air-Disco in diesem Jahr vom Schillerplatz auf die Querspange des Rotebühlplatzes ausweichen.
Die Veranstaltungsfläche auf dem Rotebühlplatz ist allerdings nur bedingt für das CSD-Hocketse-Event geeignet, die Verlegung bringt daher erhebliche finanzielle Nachteile mit sich. Dem Veranstalter entstehen durch die Nutzung des Rotebühlplatzes statt des Schillerplatzes deutlich höhere Kosten, z. B. für die Bereitstellung von Elektrizität. Außerdem stehen am Ausweichstandort weniger Standplätze zur Verfügung, was zu Einnahmeverlusten führt. Die Standgebühren sind eine wichtige Einnahmequelle, die zur Finanzierung der gesamten Veranstaltung benötigt wird. Die Mehrkosten aufgrund der erzwungenen Verlegung der Veranstaltung belaufen sich in 2024 auf voraussichtlich ca. 31.500 €.
Aufgrund der Baustellensituation auf dem Marktplatz sind zudem bereits für die Veranstaltung 2023 Zusatzkosten in Höhe von 2.196,00 Euro bei der IG CSD angefallen.
Diese zusätzlichen Kosten kann der Verein nicht aus eigener Kraft stemmen.
Insgesamt benötigt der Veranstalter IG CSD Stuttgart e.V. daher zusätzlich ca. 34.000 €, um seine Zukunft zu sichern.
Deshalb beantragen wir:
1. Das Kulturamt prüft, welche Mittel aus den Vorjahren bzw. aus dem Nothilfe-Förderfonds Kultur zur Verfügung stehen, um die der IG CSD 2023 zusätzlich entstandenen und 2024 zusätzlich zu erwartenden Mehrkosten auszugleichen und erarbeitet eine entsprechende Beschlussvorlage. Ein Teil der Mittel wird als Soforthilfe ausgezahlt.
Gez.
Petra Rühle Marcel Roth
B´90/DIE GRÜNEN Gemeinderatsfraktion B´90/DIE GRÜNEN Gemeinderatsfraktion
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