Dotierung/Stipendium 35.000 Euro
Ausschreibung und Jurysitzung 10.000 Euro
Veranstaltungen 10.000 Euro
Die geplanten Änderungen haben keine finanziellen Auswirkungen, insbesondere können evtl. Mehrkosten für die erweiterte Jury innerhalb des vorhandenen Etats aufgefangen werden. Beteiligte Stellen - Vorliegende Anträge/Anfragen - Erledigte Anträge/Anfragen - Dr. Fabian Mayer Erster Bürgermeister Anlagen Ausführliche Begründung: Seit sechs Jahren vergibt die Landeshauptstadt Stuttgart das Manfred Rommel-Stipendium der Landeshauptstadt Stuttgart im biennalen Rhythmus. Leider geht die Anzahl der Einreichungen für das Stipendium trotz aller Bemühungen kontinuierlich zurück. Daran konnten auch alle Versuche seitens der Kulturverwaltung in den letzten Jahren nichts ändern. Sowohl kostenintensive Marketingstrategien als auch direkte Ansprache von Lehrenden und Lehrstühlen konnten daran nichts ändern. Insgesamt liegt der Rückgang der Einreichungen bei fast 90%, sodass eine Anpassung der Rahmenbedingungen des Stipendiums ratsam erscheint. Aus Sicht der Kulturverwaltung stehen vor allem die alternierenden Themensetzungen, die fehlende Möglichkeit der Teilung des Stipendiums und die Zusammensetzung der Jury der erfolgreichen Entwicklung des Stipendiums im Weg. Es gilt deshalb aus Sicht der Kulturverwaltung, das Stipendium inhaltlich zu öffnen, den Adressatenkreis zu erweitern und durch eine Neubesetzung der Jury die Anzahl der Einreichungen durch eine stärkere Vernetzung mit den Stuttgarter Hochschulen zu erhöhen. Dies gilt auch für das Deutsch-Türkische Forum, das seinerseits den Manfred-Rommel-Preis vergibt. Auf diese Weise soll eine Kooperation strukturell sichergestellt werden. 1. Ausschreibungsmodalitäten: Mit Beschluss des Verwaltungsausschusses vom 17. Mai 2017 wurde folgender Themenkatalog festgelegt: Völkerverständigung und internationale Aussöhnung Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt Integration und Toleranz Kommunale Selbstverwaltung und Subsidiarität Solide Finanzen und innerstaatliche Finanzbeziehungen Bisher wurde mit jeder Ausschreibung ein einziger Schwerpunkt aus diesem Themenkatalog vorgegeben. Bisher waren dies: Demokratie (2018), Integration und Toleranz (202) und Völkerverständigung und internationale Aussöhnung (2022). In Zukunft sollen jeweils Einreichungen zu allen Themenschwerpunkten möglich sein, um den möglichen Kreis an Bewerbenden nicht durch eine inhaltliche Verengung zu verkleinern. Weiterhin wurde von den bisherigen Jurys die Vergabe des Stipendiums an Studierende ausgeschlossen, da eine Teilung des Stipendiums nicht vorgesehen war und damit die Förderung für eine studentische Abschlussarbeit mit 30.000 € zu hoch gewesen wäre. Eine Förderung von studentischen Abschlussarbeiten in einer solchen Höhe ist unüblich und die Summe spricht eher für eine Förderung von Promotionsstudierenden und Habilitanden. Um den Adressatenkreis zu erweitern, sollte der Jury deshalb die Möglichkeit gegeben werden, das Stipendium auf mehrere Bewerbende nach eigenem Dafürhalten aufzuteilen. Das Stipendium bzw. die Stipendien werden als Einmalbetrag ausgezahlt. 2. Zusammensetzung der Jury Bisher setzt sich die Jury wie folgt zusammen, die Entsendung erfolgt für jeweils vier Jahre durch die entsendende Institution: Fünf Fachjurorinnen/Fachjuroren aus den folgenden Institutionen bzw. Bereichen: