Küstler Ulrike (DIE LINKE.), DIE LINKE. im Stuttgarter Gemeinderat
Betreff
Kinderbetreuung für städtische Beschäftigte
Kinderbetreuung für städtische Beschäftigte
Für die städtischen Beschäftigten werden zusätzlich zur Tagesstätte am Tagblattturm auch 30 dezentrale Plätze in den Kindertagesstätten der Außenbezirke bereitgestellt.
Städtische Beschäftigten, die nicht in Stuttgart wohnen, zahlen für ihre Kinder bis unter 3 Jahren den gleichen Betrag wie die Stuttgarter Eltern.
Begründung:
Für viele städtische Beschäftigte besteht der Bedarf der Kinderbetreuung dezentral in den Außenbezirken. Morgens und abends zusätzlich zum Arbeitsweg ins Zentrum zu fahren, belastet Kinder und Eltern. Das fällt bei Teilzeitbeschäftigung (überwiegend Frauen) noch schwerer ins Gewicht.
Für die Mitarbeiter, die außerhalb wohnen, ist es vor allem in den ersten drei Lebensjahren sehr schwer, Kinder und Berufstätigkeit zu verbinden. Wenn die Kinder größer sind, ist eine Betreuung am Wohnort besser zu organisieren. Die städtischen Beschäftigten sollen nicht ausbaden, was vonn den Gemeinden der Region versäumt wird. Andere Arbeitgeber sehen das zum Teil als eine Fürsorgepflicht und zahlen ihren Beschäftigten Zuschüsse für die Betreuung in Stuttgart.