Stellungnahme zum Antrag
216/2004

Landeshauptstadt Stuttgart Stuttgart, 10/04/2004
Der Oberbürgermeister
GZ: OB 7831-08.00



Stellungnahme zum Antrag
Stadträtinnen/Stadträte - Fraktionen
    Schmid Roland (CDU), Hill Philipp (CDU), List Manfred (CDU)
Datum
    07/05/2004
Betreff
    S-Bahndurchsagen in Wohngebieten (Stuttgart-Sommerrain)
Anlagen
    Text der Anfragen/ der Anträge
Beantwortung/ Stellungnahme:

Zur Beantwortung des Antrags habe ich die DB Station & Service AG um eine Stellungnahme gebeten.

In der Antwort erläutert das zuständige Bahnhofsmanagement Stuttgart wie folgt:

Weil die S-Bahn ein sehr zuverlässiges und pünktliches Verkehrsmittel ist, werden in Sommerrain grundsätzlich keine Ansagen durchgeführt. Unsere Kunden informieren wir mit Fahrplanaushängen über die Abfahrt- und Ankunftszeiten der S-Bahnen. Zielgerichtete Ansagen über Lautsprecher finden nur statt, wenn Züge verspätet sind oder auf einem anderen Gleis verkehren. Insgesamt halten an der Station durchschnittlich 170 Züge täglich. Bei einer S-Bahn-Pünktlichkeit von zur Zeit 98 % werden täglich bei durchschnittlich 4 Zügen/Tag Ansagen notwendig. Selbst wenn die Pünktlichkeit an einigen Tagen weit unter diesen Wert zurückfällt, werden Ansagen bei maximal 15 – 20 Zügen pro Tag erforderlich.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ansagenspitzenwerte in den Tagesrandlagen liegen ist der Erfahrung nach sehr gering. Außerdem wird die Lautsprecherstärke von 22:00 bis 6:00 Uhr automatisch leiser gestellt. Auch wenn die Beeinträchtigungen in einem wesentlich größerem Umfang stattfinden würden, könnten wir auf die Lautsprecheransagen nicht verzichten. Eine rechtzeitige Kundeninformation gehört zu den Grundanforderungen unserer Kunden, wenn die Züge verspätet sind. Informationen die nur über optische Anzeiger durchgeführt werden, erreichen unsere Kunden mit Seheinschränkungen nicht.




Dr. Wolfgang Schuster