Stellungnahme zum Antrag
151/2002

Landeshauptstadt Stuttgart Stuttgart, 06/03/2002
Der Oberbürgermeister
GZ: 2105-11



Stellungnahme zum Antrag
Stadträtinnen/Stadträte - Fraktionen
    Ripsam Iris (CDU), Uhl Reinhold (CDU), Barg Stefan (CDU), Metke Christina (CDU), Vetter Helga (CDU)
Datum
    04/22/2002
Betreff
    Erweiterungsbau für die Fasanenhofschule
Anlagen
    Text der Anfragen/ der Anträge
Beantwortung/ Stellungnahme:

zu 1.-3.

Die Fasanenhofschule ist Grund- und Hauptschule für den Stadtbezirk Fasanenhof mit geöffnetem Schulbezirk für den Ganztagesbetrieb im Grund-und Hauptschulbereich. Sie führt derzeit 407 Schüler in 21 Klassen. Von den 14 Klassen (3- bis 4-zügig) im Grundschulbereich werden 8 Klassen im Regelbetrieb unterrichtet. Der Hauptschulbereich ist mit 7 Klassen 1- bis 2-zügig.
Nach der gegenwärtigen Schülerprognose wird die Schule im Schuljahr 2005/2006 rd. 370 Schüler in 18 Klassen führen. Das wäre ein Rückgang im Grundschulbereich auf eine 2- bis 3-Zügigkeit, im Hauptschulbereich bliebe es bei einer 1- bis 2-Zügigkeit.

Der Schule stehen insgesamt 28 Klassenräume, 3 Kursräume, 8 Fachräume, 2 Computerräume, 4 Aufenthaltsräume und 9 Räume für den Ganztagesschulbetrieb zur Verfügung. Davon befinden sich 1 Kursraum, 1 Aufenthaltsraum und 8 Klassenräume in der Außenstelle "Ehrlichweg 35 B".

Die insgesamt vier Pavillons am Stammgebäude (4 Klassenräume, 1 Lehrerzimmer, 3 Räume Ganztagesschulbetrieb, 1 Elternsprech-/Kranken-/Arztzimmer, 1 Fachunterrichtsraum) und am Ehrlichweg sind stark renovierungsbedürftig. Auf Grund der rückläufigen Schülerentwicklung ist geplant den gesamten Schulraumbedarf am Stammgebäude unterzubringen und die Außenstelle Ehrlichweg nach der Fertigstellung eines Erweiterungbaus aufzugeben.

Da die Pavillons in einem sehr schlechten Zustand und bautechnisch abgeschrieben sind, ist eine Sanierung aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr sinnvoll. Um nach den Schulbauförderrichtlinien einen entsprechenden Zuschuss zu erhalten, wird die Verwaltung den längerfristigen Raumbedarf und die Abschreibung der Pavillons mit dem Oberschulamt Stuttgart abstimmen.

Von der Schule wird derzeit ein Konzept zur weiteren Entwicklung der Ganztagesschule erarbeitet. Dieses Konzept wird mit Grundlage für die Abstimmung des Raumbedarfs beim Oberschulamt sein.

Die Verwaltung wird dem Gemeinderat Ende 2002 eine Raumprogrammvorlage zur Beschlussfassung vorlegen, in der auch auf die gewünschten multifunktional zu nutzenden Räumlichkeiten eingegangen wird. Auf dieser Grundlage kann die weitere Planung erfolgen, so dass zu den Beratungen zum Doppelhaushalt 2004/2005 die für eine Anfinanzierung des Vorhabens notwendigen Daten mit Kosten vorliegen.





Dr. Wolfgang Schuster